« zurück zur Übersicht
veröffentlicht am 23.11.2022

LU-RÖDER-PREIS - Ausschreibung

Eine Ehrung für Frauen im Sport

LU-RÖDER-PREIS - Ausschreibung

Das Präsidium des Landessportbundes Hessen e.V. zeichnet seit 1988 jedes Jahr Frauen aus, die sich wie Lu Röder überregional für die Förderung von Frauen im Sport einsetzen und überdurchschnittliche Leistungen im Verein sowie Verband oder Sportkreis vollbringen. Der Preis wird seit 2018 in zwei verschiedenen Kategorien ausgelobt, zum einen in der Kategorie „Engagierter Nachwuchs“ und zum anderen in der Kategorie „Vorbild/ Lebenswerk“.

Wer war Lu Röder?
Mit der Ausschreibung und Vergabe wird an Lu Röder erinnert, die von 1973 bis 1987 Mitglied des Präsidiums im Landessportbund Hessen war und zahlreiche Maßnahmen für ein selbstbestimmtes Sporttreiben von Frauen initiierte. Sie engagierte sich, den Frauenanteil in Führungspositionen des Sports zu erhöhen und entwickelte Qualifi zierungsmaßnahmen, die dazu beitrugen, dass Frauen ihre Interessen besser durchsetzen konnten.

Mögliche Auswahlkriterien für die Bewerbung um den Lu-Röder-Preis:
1. Einsatz in herausragender Weise für die Belange des Sports
2. Engagement für frauenfördernde Angebote auf Vereins- oder Verbandsebene
3. Aufbau eines sozialen Projektes
4. Sportpolitisches Engagement über den Verein hinaus im Funktionärsbereich
5. Nachwuchsförderung im ehrenamtlichen Bereich
6. Nachwuchsförderung im sportlichen Bereich
7. Übernahme von Führungspositionen

Bewerbung
Die Bewerbungsunterlagen sind mit einem Empfehlungsschreiben des zuständigen Sportkreises oder Sportverbandes an den lsb h einzureichen:
Landessportbund Hessen e.V. Gleichstellung im Sport
Otto-Fleck-Schneise 4
60528 Frankfurt am Main
E-Mail: uhoyer@lsbh.de

Der Preis für erfolgreiche Arbeit für Frauen im Sport
• in der Kategorie „Engagierter Nachwuchs“ ist mit 1.000 Euro und
• in der Kategorie „Vorbild/Lebenswerk“ mit 1.500 Euro dotiert!

Einsendeschluss ist der 28. Februar 2023
Die Bewerbungsformulare fi nden Sie unter der Kurz-URL yourls.lsbh.de/luroederpreis
oder können bei uhoyer@lsbh.de angefordert werden.

Mit dem "Lu-Röder-Preis" würdigt der Landessportbund Hessen seit 1988 jährlich Funktionärinnen, die sich engagiert für die Belange von Frauen im Sport einsetzen. Verliehen wird der Preis durch das Präsidium des Landessportbundes. Bei ihrer Entscheidung berücksichtigt die Jury außergewöhnliche Leistungen von Frauen für Frauen im Verein, Verband oder Sportkreis. Die Preisverleihung findet in der Regel im Rahmen des Sommerfestes des Landesportbundes Hessen, in der Sportschule des lsb h, gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport statt. Das Preisgeld muss von der oder den Preisträgerin/-nen für die Fortsetzung ihrer Frauenarbeit verwendet werden.

LU RÖDER

Lu Röder war eine Vordenkerin, eine Vorkämpferin, eine Vormacherin. Als sie 1973 ins Präsidium des Landessportbundes Hessen einzog, war das nicht nur ungewöhnlich. Es war auch ein großer Glücksfall für die Frauen im Hessischen Sport. 14 Jahre lang, bis zu ihrem Ausscheiden 1987, kämpfte sie dafür, dass Frauen nicht nur selbstbestimmt Sport treiben konnten, sondern sich auch in Führungspositionen engagierten. Dafür entwickelte sie Qualifizierungsmaßnahmen  und verschiedene Konzepte.

Mit dem Lu-Röder-Preis, der im Jahre 1988 erstmals ausgeschrieben und 1989 vergeben wurde, will der LA-FiS – ganz im Sinne der Namensgeberin – die Arbeit rühriger Frauen im Sport würdigen. Er will honorieren, was Frauen heute leisten, und Anreiz geben, nicht aufzuhören, sich auch in schwierigen Situationen nicht unterkriegen zu lassen. In der Ausschreibung heißt es: „Der Preis wird an Frauen verliehen, die das Verständnis für die besondere Situation der Frau im Sport und die Notwendigkeit einer partnerschaftlichen Entwicklung in der Sportorganisation durch ihren besonderen Einsatz in der Verbands- oder Vereinsführung fördern.“

 
 
Facebook Account Instagram Account RSS News Feed