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veröffentlicht am 22.03.2018

Landessportbund lenkt Blick auf die kommende EU-Datenschutz-Grundverordnung

Dr. Rolf Müller: „Mitgliederdaten müssen sensibel behandelt werden“

Landessportbund lenkt Blick auf die kommende EU-Datenschutz-Grundverordnung
„Viele Vereinsvorstände haben sich im persönlichen Gespräch über die Belastungen, die mit der Datenschutz-Grundverordnung auf das Ehrenamt zukommen, beschwert. Ich kann das sehr gut verstehen. Schließlich gibt es auch für ehrenamtlich geführte und nicht kommerziell ausgerichtete Sportvereine eine Fülle verwaltungsrechtlicher Vorschriften. Die müssen, unabhängig von ihrer Sinnhaftigkeit, beachtet und umgesetzt werden. Das wiederum bedeutet immer mehr Arbeit für die Vereinsvorstände. Für mich sind die Grenzen der Belastbarkeit in vielen Fällen schon erreicht“, so Müller, der selbst Vereinsvorsitzender ist.
Trotzdem bewegten sich Sportvereine nicht in einem „rechtsfreien Raum“. Gerade das Thema Datenschutz müsse im Kontext „mit einer sehr hohen Sensibilität“ behandelt werden. Vereinsvorstände, die mit den Daten ihrer Mitglieder nachlässig umgingen oder sie sogar unberechtigt weitergäben, „müssen im Zweifel mit Geldbußen rechnen“. Müller empfiehlt den Vereinsvorständen daher eindringlich, die Vorschriften, die größtenteils schon seit vielen Jahren gelten, zu beachten.
Müllers Tipp: Der Landessportbund stellt seinen Vereinen im Internet unter der Adresse www.lsbh-vereinsberater.de in der Rubrik „Recht, Steuern und Versicherungen“ Informationen und weiterführende Hinweise, insbesondere zur neuen Datenschutz-Grundverordnung, zur Verfügung.
 
 
 
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