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veröffentlicht am 23.09.2019

Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung

Neue Prüfer*innen für die Region ausgebildet

Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung

Am 21.09.19 bildete RinkA in Kooperation mit den Praxispartner*innen Sportkreis Fulda-Hünfeld und dem Hessischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband (HBRS) 16 neue Prüfer*innen für das Deutsche Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung aus.
Eruiert wurde der Fortbildungsbedarf beim Jahrestreffen der Sportabzeichen Prüfer*innen des Sportkreises im März 2019, bei der 75 Sportabzeichen Prüfer*innen an der Hochschule zu Gast waren.
Das Deutsche Sportabzeichen ist ein Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland mit Ordenscharakter und eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Es ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen. Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Um diese Leistungen zu dokumentieren werden speziell geschulte Personen eingesetzt.
Auch Menschen mit Behinderung können das Deutsche Sportabzeichen erwerben. Für diese Abnahme werden Prüfer*innen nochmals speziell geschult. Die Teilnehmenden lernten die verschiedenen Behindertenklassen kennen, wurden in behindertenspezifische Disziplinen in Theorie und Praxis eingeführt und arbeiteten erstmals mit dem umfangreichen Handbuch des Deutschen Behindertensportverbandes.
RinkA wird die Vereine der in dieser Ausbildung geschulten Prüfer*innen aus dem Sportkreis Fulda Hünfeld bei der Umsetzung von inklusiven Trainingsangeboten weiter unterstützen. Auch weitere Prüfer*innen können bei Bedarf ausgebildet werden.
Text: Maria Engler - Hochschule Fulda
Foto: Fabian Riemenschneider
 
 
 
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