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veröffentlicht am 30.04.2020

„Hilfe des Landes für den Sport ist nicht überall selbstverständlich“

Lob und Dank des Landessportbundes für Soforthilfeprogramm

„Hilfe des Landes für den Sport ist nicht überall selbstverständlich“

Als überaus wichtigen Beitrag zum Erhalt des bewährten Sportsystems hat der Präsident des Landessportbundes Hessen e.V. (lsb h), Dr. Rolf Müller, das vom Land Hessen initiierte Soforthilfeprogramm für gemeinnützige Vereine bezeichnet.
Innerhalb des Programms stehen sieben Millionen Euro für Sportvereine, die durch die Coronakrise in eine existenzbedrohliche finanzielle Notlage geraten sind, bereit. Die Vereine können aus dem Hilfsprogramm Zuwendungen
in Höhe bis zu je 10.000 Euro beantragen. Alle relevanten Informationen zur Corona-Soforthilfe sowie der Antrag auf Hilfe sind im Internet unter https://innen.hessen.de/sport/corona-hilfe-fuer-sportvereine zu finden.

„Das Soforthilfeprogramm ist ein starkes Signal dafür, dass die rund 7.600 Sportvereine
in Hessen nicht im Stich gelassen werden – weder von der Landesregierung,
noch vom Landessportbund Hessen. Es nimmt Druck von jenen Vereinen,
die durch die Corona-Pandemie unverschuldet in finanzielle Not geraten sind und
wird dazu beitragen, drohende Insolvenzen abzuwenden“, freute sich Dr. Rolf
Müller über die Unterstützung für den Sport.
Der Landessportbund selbst, so der lsb h-Chef, habe die Sorgen und Nöte seiner
Mitgliedsvereine und -organisationen in vielen Gesprächen und im kontinuierlichen
Austausch gegenüber der Landesregierung zum Ausdruck gebracht. In
Hessens Minister des Innern und für Sport, Peter Beuth, habe man, ebenso wie
in Ministerpräsidenten Volker Bouffier, verständige Ansprechpartner gefunden.
Müller lobte dabei die enge Abstimmung zwischen dem Ministerium des Innern
und für Sport und dem Landessportbund und dankte gleichzeitig im Namen des
Sports für die Hilfen. „Das Land Hessen gehört derzeit zu den wenigen Bundesländern,
die den Sport in der Zeit der Krise mit einem Hilfsprogramm unterstützen.
Das ist nicht selbstverständlich!“
Mit Blick auf die Zeit nach Corona sagte er: „Der organisierte Sport war vor der
Krise eine unverzichtbare Säule unserer Gesellschaft. Und gerade nach der Krise
werden wir das gemeinsame Sporttreiben, die Zusammengehörigkeit und das
Stück Heimat, das die Menschen im Verein finden, noch mehr zu schätzen wissen.“
Das Soforthilfeprogramm sei ein wichtiger Baustein auf dem Weg dorthin.
 
 
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