Integration durch Sport

Sport für Flüchtlinge


Pressemitteilung des MMdIS vom 04.02.2017
-------------------------------------------------------------
In den letzten Monaten ist eine große Zahl von Flüchtlingen aus Afghanistan, aus Syrien, dem Irak, dem Iran und vielen anderen Ländern bei uns angekommen, die meist vor unmenschlichen Systemen und Kriegen geflohen sind.

Alles über unsere Geschichte, die Kultur und die rechtlichen Grundlagen erfahren die Flüchtlinge in Integrationskursen des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge). Unbestritten ist aber auch das Erlernen der deutschen Sprache ein wichtiger Faktor für die Integration der Menschen; dafür wird Deutsch in Sprachschulen vermittelt.

Insbesondere die Sportvereine können einen bedeutenden Beitrag in Bezug auf das Erlernen der deutschen Sprache und der Kultur in unserem Land vermitteln. Mit dem Programm Integration durch Sport hat der Deutsche Olympische Sport Bund DOSB bereits Zeichen gesetzt.

Das Programm wird auf Landesebene eigenverantwortlich von Landes- und Regionalkoordinatioren umgesetzt, die die Sportvereine, Netzwerkpartner und freiwillig Engagierten an der Basis in ihrer Integrationsarbeit konzeptionell, planerisch und organisatorisch unterstützen. Das Bundesministerium des Innern (BMI) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) stehen dem Programm als Zuwendungsgeber und Partner im fortlaufenden Prozess der Programmoptimierung begleitend zur Seite.

Infos gibt es hier!

After-Work-Paddeln – auch für Flüchtlinge – am Bootshaus des Kanu-Club-Fulda

Im Januar 2016 hat das Ministerium des Innern und für Sport in Zusammenarbeit mit der Sportjugend Hessen das Programm „Sport für Flüchtlinge“ aufgelegt. Das Förderprogramm unterstützt hessische Städte und Gemeinden, in denen Sportvereine und Institutionen Sport- und Bewegungsangebote für Flüchtlinge initiieren möchten. Flüchtlingen soll schnell und unkompliziert das Ankommen in ihren Städten und Gemeinden erleichtert werden. „Sport-Coaches“ helfen bei der Koordination.

Welche Aufgaben ein Sport-Coach hat, erläutert die Sportjugend Hessen auf Klick!

Im Sportkreis Fulda-Hünfeld sind aktuell in nachfolgenden Städten und Gemeinden Sport-Coaches im Einsatz, die gern allen Interessierten unterstützend zur Seite stehen:


Vereine die sich im Programm „Sport für Flüchtlinge“ engagieren wollen, werden vom Landessportbund Hessen unterstützt.
http://www.landessportbund-hessen.de/sport-und-fluechtlinge/beratung-und-unterstuetzung/
Auszug von der LSBH-Homepage: "Man muss das Rad nicht immer neu erfinden", heißt es in einem alten Spruch. Er gilt auch beim Thema "Sport und Flüchtlinge". Wer als Verein noch nicht genau weiß, wie er ein Angebot für Flüchtlinge schaffen oder sein bestehendes Engagement erweitern kann, sollte deshalb einen Blick über den Tellerrand werfen: auf der im Dezember 2015 an den Start gegangenen Online-Datenbank zur Inklusion via Sport in Hessen. Unter www.sport-integriert-hessen.de können und sollen Vereine ihre Integrations-Projekte einstellen. Andere Vereinsverantwortliche haben so die Möglichkeit, sich Anregungen und neue Ideen zu holen oder miteinander in Austausch zu treten.

Antworten auf Versicherungsfragen beim "Flüchtlings-Sport" findet man hier.

Selbstverständlich können auch die Sport-Coaches des Sportkreises Fulda-Hünfeld kontaktiert werden.

Harald Piaskowski
Programm Integration durch Sport
Sport-Coach-Koordinator des Sportkreises Fulda-Hünfeld und Sport-Coach der Stadt Fulda
Mail: sportcoach-fulda@t-online.de
Mobil: +49 175 737 2600
http://www.fulda.de/buergerservice/sport-freizeit/sport-coach.html

 
 
Facebook Account RSS News Feed